Ausstellungen

Nathalie Grenzhaeuser

The Arctic Series. Part I

30. Januar bis 28. März 2016

Eröffnung: 29. Januar 2016, 20 Uhr
Pressekonferenz: Donnerstag, 28. Januar 2016, 11.30 Uhr

-> Flyer zur Ausstellung zum Download/Ansehen (PDF, 892 kB).

-> Veranstaltungen zur Ausstellung

Eclipse

Nathalie Grenzhaeuser, Eclipse, 2015, Lightjet Print, Diasec matt, 120 x 160 cm

Mit einer Fülle von Fotomaterial, mit Film- und Audioskizzen ist Nathalie Grenzhaeuser (*1969, Stuttgart) von ihrer jüngsten Arktisreise zurückgekommen. Ein Fellowship – getragen vom Hanse-Wissenschaftskolleg in Delmenhorst und dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung – hat ihr im April 2015 einen außergewöhnlichen Aufenthalt in der deutsch- französischen Forschungsbasis AWIPEV in Ny-Ålesund auf dem arktischen Inselarchipel Spitzbergen ermöglicht.

Die Ausstellung „The Arctic Series. Part I“ gibt Einblicke in
die künstlerische Ausbeute ihrer Reise. Komponiert als
Ensemble verschiedener Farb- und Lichtatmosphären sind außerdem bereits realisierte Serien wie „Die Konstruktion
der stillen Welt“ (2007-2011), „Entgegnung“ (2006-12),
„Die Inseln“ (2006-10) und „Das Versprechen“ (2005)
zu sehen.

Lidar

Nathalie Grenzhaeuser, Lidar I, 2015, Lightjet Print, Diasec matt, 120 x 160 cm

Nathalie Grenzhaeuser befasst sich in ihrer
Arbeit mit der Wahrnehmung von Landschaftsräumen,
die sich in einer Phase des Übergangs und anthropogener
Veränderung befinden.
In ihrem präzisen Umgang mit Bildmustern und Mythen,
die wir von bestimmten Landschaften und Lebensräumen
haben, unterscheidet sich ihr künstlerischer Zugriff von
einer rein dokumentarischen Fotografie. Sie überarbeitet
ihre analog erstellten Fotos digital und verdichtet sie,
indem sie mehrere Perspektiven, unterschiedliche
Aufnahmezeitpunkte, teils auch bildfremde Partien
subtil collagiert. „Das Bild ist das Bild“, formuliert die
Künstlerin selbst, „eine parallele Wirklichkeit der
Wirklichkeit als Idealkonstrukt und nicht als deren
Wiedergabe.“
TheAalstadProject

Nathalie Grenzhaeuser, The Aalstad Project, 2015, Archival Fine Art Print, gerahmt 56 x 71 cm

Dabei ist es vor allem auch das Genre des Science Fiction, das Nathalie Grenzhaeusers Blick beeinflusst. So ist sie den sichtbaren und verborgenen Aspekten von Landschaft auf der Spur und es gelingt ihr immer wieder, real fotografierte Orte in eine „Art Ikone unserer globalisierten Welt“ (Ludwig Seyfarth) zu überführen. In diesem Sinne erhielt ihre Arbeit durch ihre Stipendienreise in die Arktis neue Impulse. In der Auseinandersetzung mit verschiedenen Wissenschaftlern der AWIPEW-Station und ihren Forschungsfragen ging es um Methoden wie klimarelevante Aerosol-, Treibhausgas- und Ozonmessungen, um die Materialität von Schnee und Eis oder metereologische Phänomene wie den Arctic Haze, Stürme, Halos und Whiteouts.
KappAmsterdam

Nathalie Grenzhaeuser, Kapp Amsterdam, 2007, Lightjet Print, Diasec Face matt, 120 x 160 cm

Das Projekt ist eine Kooperation mit dem Kunstverein Bremerhaven e. V. Vom 17.4. bis 29.5.2016 wird dort mit einer eigenen Bildauswahl und Thematik die Ausstellung „Nathalie Grenzhaeuser. The Arctic Series. Part II“ zu sehen sein.

 

Wir danken für die großzügige Unterstützung:

Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur Kulturstiftung der öffentlichen Versicherungen Oldenburg oldenburgische landschaft Hanse-Wissenschaftskolleg Alfred-Wegener-Institut

 




Clare Langan

Terra Infirma

30. Januar bis 28. März 2016

Eröffnung: 29. Januar 2016, 20 Uhr
Pressekonferenz: Donnerstag, 28. Januar 2016, 11.30 Uhr

-> Flyer zur Ausstellung zum Download/Ansehen (PDF, 892 kB).

-> Veranstaltungen zur Ausstellung

Eclipse

Clare Langan, Flight from the City, 2015, 6 min HDV (Filmstill)

Parallel zur Ausstellung von Nathalie Grenzhaeuser sind in der Remise der Städtischen Galerie Delmenhorst Werke der international vielfach ausgezeichneten irischen Filmemacherin Clare Langan (*1967) zu sehen. Ihre poetischen Videoarbeiten „Flight from the City“ und „Floating World“, beide aus dem Jahr 2015, treten in Dialog mit Nathalie Grenzhaeusers atmosphärischen Arktis-Aufnahmen. Die Begegnung der beiden Künstlerinnen ist eine Premiere.

 

Wir danken für die großzügige Unterstützung:

Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur Kulturstiftung der öffentlichen Versicherungen Oldenburg oldenburgische landschaft

 

 

 

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